Ausbildung zu Führerscheinklasse A

Ist die Ausbildung für die Klasse A erfolgreich abgeschlossen worden, dürfen nun auch „schwere“ Krafträder (Zweiräder, auch mit Beiwagen), unabhängig von Leistung und Gewicht geführt werden. Es gibt somit keine Einschränkungen mehr.

Normalerweise, also beim Ersterwerb einer Motorradklasse, dürfen Sie die Ausbildung zur Fahrerlaubnisklasse A erst mit 23,5 Jahren beginnen, also genau 6 Monate vor dem 24. Geburtstag. Die theoretische Prüfung kann dann drei Monate vor dem 24. Geburtstag abgelegt werden und die praktische Prüfung einen Monat zuvor.

Sollten Sie schon mindestens zwei Jahre im Besitz der Klasse A2 sein, kann die Ausbildung schon mit 19 ½ Jahren begonnen werden (Stufenausbildung).

Krafträder (Zweiräder, auch mit Beiwagen) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h und mit einem Hubraum von mehr als 50 cm³ führen. Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit einer Motorleistung von mehr als 15 kW.

Die Anzahl der Theoriestunden ist gesetzlich geregelt und in den sogenannten Grundstoff (allgemeines Grundwissen und Verkehrsregeln für alle Klassen) und den klassenspezifischen Stoff (spezielles Wissen für die jeweilige Fahrerlaubnisklassen) aufgeteilt. Bei einem Ersterwerb einer Fahrerlaubnis sind immer 12 Lektionen á 90 Minuten erforderlich. Sollten Sie eine Erweiterung machen (also schon einen Führerschein mit einer Fahrerlaubnisklasse haben), dann sind es nur 6 Lektionen á 90 Minuten. Die Anzahl der Lektionen zum klassenspezifische Zusatzstoff hängt immer von der jeweiligen Fahrerlaubnisklasse ab.

Für die Klasse A2 bedeutet dies:

  • 12 Lektionen Grundstoff / 6 Lektionen bei Erweiterung á 90 Minuten
  • 04 Lektionen klassenspezifischer Zusatzstoff á 90 Minuten

​Bei Vorbesitz der Klasse A2 länger als zwei Jahre brauchen keine Theorieunterrichte absolviert werden.

Die Anzahl der Übungsstunden ist vom Gesetzgeber nicht geregelt. Der Fahrlehrer muss sich jedoch davon überzeugen das deine Fahrweise sicherer, verantwortungsvoll und Umweltbewusst ist. Hier spielt deine individuellen Fähigkeit und Voraussetzungen eine entscheidende Rolle.

Sobald Du in den Übungsstunden bewiesen hast, dass Du reif für den schnelleren Verkehr und schwierige Verkehrssituationen bist, geht es auch schon mit den gesetzlich vorgeschriebenen Sonderfahrten los.

Deinen Ausbildungsstand wirst du immer Kennen und nachvollziehen können, denn unsere Fahrlehrer arbeiten mit einer Ausbildungsdiagramm Karte mehr hier. Link zu Ausbildungsdiagramm Karte. 

  • ​Biometrisches Passbild
  • Sehtest
  • Bescheinigung über einen Erste-Hilfe-Kurs
  • Kopie des Personalausweises oder Reisepass mit Meldebestätigung (Vorder- und Rückseite)
  • bei einer vorhandenen Fahrerlaubnisklasse, benötigen wir eine Kopie des Führerscheins
In dieser Fahrerlaubnisklasse sind die Klassen A2, A1 und AM mit eingeschlossen.

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